April 02, 2024

Alte Schneidenmatten für die Gartenarbeit nutzen

Wer viel plottet muss sich ab und zu von alten Schneidematten verabschieden, die endgültig "durch" sind. Ich werfe nicht gern etwas weg, das mal teuer war. 

Und da nun aussäen ansteht, habe ich aus 3 alten Schneidematten ca. 60 Pflanzschildchen gestanzt. Ich habe eine Stanzform für die Bigshot, aber ihr könnt natürlich auch Schildchen jeder beliebigen Form mit dem Plotter schneiden. Sie sind stabil, lassen sich gut beschriften und sind wasserfest. Und sicher kann ich diese im nächsten Jahr wiederverwenden.




Jetzt bitte noch etwas mehr Sonne und Wärme!

Ich werde dann von den Pflanzerfolgen berichten. Ich habe hier ja ein wunderschönes großes Gewächshaus auf dem Grundstück :-).

Herzlichst, Angelika



März 30, 2024

Frohe Ostern!

 Ein wunderschönes Osterfest!

Bei uns gibt es in diesem Jahr pastellige und 50er Jahre inspirierte Ostereier. 

Ich habe diese in nur halb gefüllten flachen Schalen mit Ostereifarbe gefärbt. Manche habe ich nur ein paarmal im Farbbad gedreht und andere habe ich mit der weißen Seite nach unten in ein anderes Farbbad gelegt. Echte Hingucker!

Alles Liebe, Angelika



März 26, 2024

Eine Schablone vergrößern oder verkleinern mit dem Brother ScanNCut Plotter

(Werbung durch Produktnennungen)

Diese schöne Schablone habe ich mal selbst geschnitten, aber die Schneidedatei ist leider unauffindbar. Da habe ich mir überlegt ob ich sie nicht anders verkleinern könnte. Mit dem Brother ScanNCut kein Problem und sehr praktisch, da Schablonen ja oft nicht die gewünschte Größe haben.

Zuerst habe ich die Schablone mit einem schwarzen Stift auf weißes Papier durchgezeichnet.


Die Zeichnung habe ich mit dem ScanNCut Plotter eingescannt, die Linien nachzeichnen lassen und in der Maschine gespeichert.


Dann habe ich die Datei direkt am ScanNCut Display auf die neue Größe verkleinert und aus einem Pizzakarton geschnitten (Upcycling!)





Da der Karton etwas dicker ist kann man damit prima 3D Effekte mit Modellierpaste erzielen.

Mit der goldenen Rubens Strukturpaste, die auch nach Jahren noch nicht eingetrocknet ist, habe ich ein paar Akzente gesetzt. Die Punkte sind fast 1 cm hoch. Der schöne Glanz lässt sich auf dem Foto gar nicht so richtig einfangen.


Jetzt muss ich noch einen passenden Rahmen finden und dann kommt das Bild an die Wand :-).


Und ich freue mich schon aufs nächste Projekt!





März 11, 2024

Eingetrocknete Nuvo Expanding Mousse retten...

(Werbung durch Produktnennungen) 

Da hab ich nun den Salat. Jetzt sind die tollen Expanding Mousse eingetrocknet, weil ich solange nichts damit gemacht habe. Aber so schnell fliegt bei mir ja nichts einfach in den Müll.



Ich habe also versucht, diese von steinhart wieder in einen verstreichbaren Zustand zu bekommen und es ist geglückt :-). Zuerst habe ich nur Wasser zugegeben, was überhaupt nichts gebracht hat.

Dann habe ich die getrockneten Modellierfarben mit einem messerartigen Modellierwerkzeug aufgebrochen und in immer kleinere Stücke zerdrückt bis sie krümelig waren. Man soll zum Verdünnen zwar destilliertes Wasser nehmen, hatte ich aber nicht. Deshalb tat es auch Wasser aus dem Wasserhahn, nicht zuviel! Ich hab die Dosen zugeschraubt und über Nacht stehen lassen.

Und siehe da. Jetzt konnte ich die Krümel mit dem kleinen Stampfer zerdrücken. Für die feineren Krümel hat ein Löffel besser funktioniert bis die Mousse endlich wieder eine weiche Konsistenz hatte.
Ist ein bisschen Arbeit, lohnt sich aber.



Beim Auspacken habe ich auch jede Menge Gelli-Prints gefunden. Die fast einfarbigen Drucke eignen sich besonders gut für eine Weiterbearbeitung mit Schablonen.

Die verwendeten Schablonen sind von Stamperia. Die finde ich so schön, dass ich nicht wiederstehen konnte, obwohl ich meine Schablonen sonst immer selbst mache.




Die wiederbelebte Mousse lässt sich gut verarbeiten. Noch feste Krümel lassen sich beim Aufbringen mit dem kleinen Silikonspachtel einfach zerdrücken. Die Modelliermousse sieht sowieso am schönsten aus wenn sie etwas unregelmäßig ist.



Bei den Haaren sind sogar noch feste Krümel zum Einsatz gekommen.





Das war ein entspannter Sonntagnachmittag in meinem neuen Studio :-)

Bis bald!

März 06, 2024

Mein neues Studio

... ist riesig.

So langsam findet alles seinen Platz und man kann endlich mal ein paar Fotos machen.
Viele meiner Maschinen und Materialien waren ja gut verpackt für 2 Jahre lang eingelagert gewesen. Und nach dem Umzug standen da so viele Kartons, dass man sich kaum bewegen konnte.
Dann wieder kam mir das Studio so riesengroß und ungemütlich vor, dass mir von dem vielen Platz schwindlig geworden ist. Nun aber, wo das Räumen und Auspacken langsam ein Ende nimmt, kommt Freude auf und es fängt an in den Fingern zu kribbeln :-).



Ich habe jetzt nicht nur eine neue Kücheninsel, sondern auch eine Nähinsel. In weiser Voraussicht habe ich in der Mitte des Raums eine Bodensteckdose legen lassen. So stolpert keiner über Kabel. An dem großen Arbeitstisch, einer alten Ladentheke kann ich nicht nur zuschneiden, sondern auch packen, malen, drucken, plotten und mehr.
Dahinter, etwas versteckt, steht ein Tisch mit der Nähmaschine und den Overlockmaschinen. Meine alte Industrienähmaschine hat nach 2 Jahren in der ungeheizten Garage erstmal gemuckelt, aber dann ist der "Dinosaurier" doch angesprungen und näht jetzt wieder brav und kraftvoll geradeaus :-).



Fast alle Farben und Werkzeuge sind sortiert in Regalen, Schränken und Schubladen. Es ist ganz gut wenn man mal sichtet, was man eigentlich so alles hat. Die vorhandenen Möbel ließen sich prima neu arrangieren. Links habe ich mit Schränken eine ganze Menge Stauraum für Stoffrollen und Verpackungsmaterial unter der Dachschräge schaffen können.   
              


In den 4 m hohen Deckenbalken habe ich mir gleich nach dem Streichen ein paar Haken eindrehen lassen. Da komme ich jetzt mit der Leiter und einem langen Stock gerade so ran, z.B. um mein geflügeltes Glücksschwein über die Arbeitsplatte fliegen zu lassen. Und damit ich beim Werkeln nicht die Zeit vergesse, kam noch eine große neue Bahnhofsuhr an die Wand.


Nun fehlt noch die 4,20 m lange Arbeitsplatte rechts unter der Dachschräge. Da sieht es noch wild aus. Sie wird (hoffentlich) nächste Woche geliefert. Dann haben auch die Plotter und die Stickmaschine ihren neuen festen Arbeitsplatz. Und darunter im selbst gebauten Untergestell habe ich bereits Kartons, Stoffballen und selten gebrauchte Maschinen (meine Strickmaschinen!) untergebracht. 


Aber das Schönste ist der Blick durch die bodentiefen Fenster nach draußen auf die Naturwiese. Da tummelt sich seit Wochen ein Schwanenpaar, viele riesengroße Enten, Seidenreiher, Kraniche und öfter auch mal Rehe. Dann denke ich, der Stress den wir (und andere) uns die letzten 3 Jahre angetan haben, war es wert.

Nun schauen wir mal wohin mich die kreative Reise so treibt...

Liebe Grüße aus Wredenhagen,

Angelika