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Dezember 23, 2022

Ein wunderschönes buntes Weihnachtsfest!

 Ich wünsche all meinen Lesern, Freunden und Kunden ein schönes Fest, ein paar unbeschwerte Tage im Kreis der Familie oder mit der Wahlfamilie :-).


Ich bin endlich mal wieder etwas kreativ gewesen, habe mein Gelliplate ausgepackt und einen Stapel Fertigkarten, die ich schon ewig habe, wild bedruckt. 


Nach einer hartnäckigen Suche in unserer Garage (die müssen da sein!) habe ich tatsächlich die beiden Kisten mit dem A4 Papier und Karton gefunden und konnte daraus ein paar einfarbige weihnachtliche Teile mit der Stanzmaschine ausstanzen. Das geht immer schnell und sieht edel aus.

Im Sommer hatte ich mir mal ein paar neue Stempel in den USA bestellt, die ich einfach um jeden Preis haben musste. Ich habe diese mit Metallic-Aquarellfarben ausgemalt, mit Alkohol-Ink betropft und dann schnell von Hand ausgeschnitten. 


Diese wilde Mischung habe ich dann zu 30 Karten zusammengebastelt - gar nicht so einfach da eine Farbharmonie hinein zu bekommen. Aber am Ende habe ich alle verschicken können und hatte ein paar Stunden Ablenkung von nicht erscheinenden Handwerkern, der Eiseskälte und meinen Arthrosefingern.




Nächstes Jahr gibt es dann wieder mehr "Kreativitäten". Dieser Hausverkauf, der Umzug in die viel zu kleine Wohnung und die Vorbereitung unseres neuen Grundstücks auf den Hausneubau im nächsten Jahr waren und sind immer noch eine wahnsinnige Herausforderung. 

Aber wir sind in unserem neuen Wohnort angekommen und es gefällt uns hier. Die Landschaft ist toll und auch die Menschen im Ort. Die Entscheidung war richtig. Und ich war noch nie eine, die den bequemen Weg wählt :-).

Passt weiter gut auf euch auf!

Herzliche Grüße aus Meck Pom,

Angelika





Dezember 20, 2020

Schnelle Weihnachtskarten mit dem Cricut Joy

 Wie jedes Jahr steht Weihnachten plötzlich vor der Tür und die Karten haben nicht gereicht. Da ist doch so ein Adventssonntag perfekt, um schnell noch ein paar Weihnachtskarten aus dem Hut bzw. aus dem Cricut Joy zu zaubern.

Werbung durch Nennung und Verlinkung der verwendeten Produkte.



Die Klappkarten habe ich mit meiner alten (sehr alten, wie man am Griff sieht) Bigshot Stanzmaschine gemacht. Dazu habe ich gefalteten Karton einfach nicht ganz an den Rand der Stanzform geschoben, sodass die Karten an der Knickseite nicht gestanzt wurden. Klappt prima und sieht super aus.
Eine weitere Anleitung, wie Klappkarten mit dem Plotter schneidet gibt es hier:


Dann habe ich in Silhouette Studio ein einfaches Christbäumchen gezeichnet. 
Die Datei könnt ihr hier herunterladen: Christbäumchen als svg.
Bitte nur privat verwenden!
Das Motiv lädt ihr in die Cricut App hoch und passt die Größe an. Im nächsten Schritt wählt ihr die Kartenschneidematte aus und schiebt das Motiv an die richtige Stelle.


Die gestanzten oder selbst geschnittenen Karten kann man ganz einfach 
in die Cricut Joy Kartenmatte einlegen. 
Da sie ein ungewöhnliches Format haben, habe ich mir am rechten Rand mit Washitape 
2 Markierungen für die Höhe zum Einlegen gemacht. 


Dann schneidet ihr das Motiv aus der Karte aus, nehmt diese vorsichtig 
aus der Matte heraus und löst die Schnittteile heraus. 
Ein kleiner Tipp: wenn ihr nicht auf "Ausfahren" geht, sondern gleich die nächste Karte einlegt, ohne die Matte herauszufahren und dann auf "Erneut versuchen" geht, könnt ihr ein bisschen Zeit sparen.



Die geschnittenen Karten können dann nach Herzenslust bemalt werden. Ich habe das Motive mit einem Metallicstift an den Schnittkanten entlang einfach auf die Karten durchgezeichnet. Das war sehr entspannend und sieht hübsch aus.


Die Innenbereiche habe ich mit Metallic-Wasserfarben ausgemalt.


Dann noch ein paar Punkte außen herum...




und fertig sind die liebevoll unperfekten kleinen Kunstwerke.


Meine Grüße habe ich von Hand mit Metallicstift hineingeschrieben und Freunden, denen ich besonders viel zu sagen habe, bekommen einen Brief aus Transparentpapier eingelegt und ein Schleifchen aus der Restekiste darum herum.



Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent und ein besinnliches Weihnachtsfest am Ende dieses ungewöhnlichen Jahres. Macht das Beste draus und bleibt kreativ!

Herzlichst,

Angelika



 


Dezember 23, 2019

Meine Weihnachtskarten - Dreifachjob für den Cricut Maker

Hier sind sie - meine Weihnachtskarten...

In diesem Jahr sind sie mit dem Cricut Maker gemacht.



Ich habe dafür mehrere Techniken miteinander kombiniert.

1. Geschnitten und mit Falzlinie versehen
2. Text mit dem Foil Quill aufgebracht
3. Christbäumchen aus Restmaterial geschnitten

Das Foil Quill-Werkzeug, Folien und die Pinata Alkohol Inks, die ich verwendet habe, gibt es in meinem Shop www.frischgeschnitten.com zu kaufen (daher Werbung!).

Zuerst habe ich in Silhouette Studio selbst mit verschiedenen Schrifttypen die Datei mit dem Text und dem Ausschnitt für die Bäumchen erstellt.

Die Datei für die Basiskarte habe ich mit dem iPad direkt in der Cricut App erstellt, sodaß sie perfekt in meine Umschläge passen. In der Mitte habe ich jeweils eine Falzlinie mit dem Double Scoring Wheel gemacht.


Zwar musste ich nach jedem Falz und Schnitt das Werkzeug wechseln, aber das ging ruckzuck. Das Programm zeigt immer genau an, welches Werkzeug für den nächsten Schritt eingesetzt werden muss.


Ich habe mit zwei Schneidematten gearbeitet. Während eine Karte geschnitten wurde, habe ich die nächste vorbereitet.


Aus den Resten und aus einem Stück dickem Plastik habe ich dann die Bäumchen zum Aufkleben geschnitten.


Dann habe ich die Textdatei importiert und in der Größe angepasst. Zur Verwendung mit dem Foil Quill, dem Hitzestift von We R Memory Keepers müssen die Linien unbedingt auf "Zeichnen" gesetzt sein.


Es gibt eine Metallplatte von We R Memory Keepers, die man auf die Schneidematte legt und dann die Karte sowie die Folie mit den beigefügten Magnetstreifen festhält - super!


Während der Plotter die Texte mit dem Foil Quill aufgebracht hat (jede Karte hat ca. 10 Minuten gedauert) habe ich die Bäumchen mit Jacquard Pinata Alcohol Ink beträufelt.


Dabei sind richtige kleine Kunstwerke entstanden und jedes sieht anders aus. Man kann immer wieder Farbe darüber träufeln, solange bis das Design wirklich gefällt. Dabei wird die untere Schicht immer wieder angelöst und das gibt tolle Effekte.


Außerdem ist es herrlich entspannend, mit diesen Farben zu arbeiten. Am besten sind nicht saugende Untergründe, obwohl auch die Bäumchen aus dem nicht lackierten Papier sehr hübsch geworden sind. 


Dann habe ich die Karten gefalzt und je 3 Klebepunkte auf den folienfreien Teil geklebt. 


Dann jeweils ein farblich passendes Bäumchen aufgeklebt und fertig!


Frohe Weihnachten!!!




Dezember 20, 2018

Meine Weihnachtskarten 2018 - eine Kombination mit Plotter, Drucker und Stickmaschine

Leider widme ich meiner Stickmaschine viel zu wenig Zeit. Deshalb wollte ich in diesem Jahr unbedingt Weihnachtskarten machen, bei denen Plotten und Sticken kombiniert ist.



Die ScanNCut schneidet Filz ganz prima. Also habe ich auf Filz gestickt, ein Motiv von Urbanthreads. Ich liebe diese Dateien, weil sie so anders sind als alles, was man sonst so sieht.

Diesmal habe ich die Datei in Sure Cuts A Lot 5 erstellt, einem Programm ähnlich wie Silhouette Studio, mit dem man jedoch die Brotherdateien .fcm direkt exportieren kann.

Stickdateien kann man direkt ins Programm importieren. So habe ich die Stickdatei geöffnet und darum herum eine Form wie ein Offset gezeichnet und als .fcm exportiert, um sie mit neuem neuen Brother-Plotter schneiden zu lassen.


Als nächstes zeichne ich die Form der Klappkarte darum herum, die ich dann später aus dem Kartenkarton schneiden werde und exportiere diese ebenfalls als .fcm auf meinen USB-Stick.

An SCAL 5 gefällt mir besonders gut, dass ich innnerhalb einem Projekt mehrere Seiten erstellen kann und dann jeden Teil des Designs auf eine separate Seite kopieren und einzeln exportieren kann. Das Projekt bleibt trotzdem eine einzige Projektdatei.


Dann also ab in die Werkstatt, den Filz grob zuschneiden und auf Stickvlies aufbügeln, um diese in den Rahmen einzuspannen. Dann zur Stickmaschine und die Stickdatei aufrufen...


Es ist wunderbar, dass die Stickmaschine alleine arbeitet. 



In der Zwischenzeit (jedes Motiv dauert 11 Minuten zu sticken) kann ich nämlich die Kartenkartons bedrucken mit Mustern von Digipapers, die ich zum Teil kaufe, oft aber auch selbst mache.


Wenn alle Stickmotive fertig sind, entferne ich das Abreißfließ und bügle die Filzstücke.

Um Filz zu schneiden muss die Matte sehr gut kleben. Ich nehme die leichtklebende Matte, die ich sowieso kaum benutze und klebe die hellblaue Folie zum Stoffschneiden darauf. Die Folie kann solange darauf kleben bleiben, bis sie nicht mehr hält, weil sie zerschnitten ist. Ich klebe drei Filzstreifen auf die Schneidematte.


Dann lade ich die Matte in den Plotter, rufe die Datei zum Filz schneiden am Plotter auf und repliziere sie, sodass ich 3 Motive auf einmal schneiden kann. Mit dem Hintergrundscan verschiebe ich die Motive an die jeweils richtige Stelle auf dem Touchscreen.


Dann schneiden... und mit dem neuen ScanNCut SDX 1200 muss man ja NICHTS mehr einstellen, nur darauf achten, dass der Halbschnitt auf OFF steht. 


Die Maschine schneidet die Motive in zwei Durchgängen super sauber aus, obwohl ich vergessen habe, das neue Stoffmesser einzusetzen. Aber die Messer sind offensichtlich so gut, dass man damit auch mal abwechselnd verschiedene Materialien schneiden kann. Glück gehabt.


Und diese stark klebenden Folien sind einfach der Hammer. Die lassen sich übrigens auch auf Silhouette-Schneidematten verwenden. In meinem Textilbuch "Frisch Geschnitten 3.0" habe ich diese auch öfter verwendet und erklärt.


Jetzt nehme ich die normal klebende Matte, rufe die Datei auf, um die Karten zu schneiden und schneide hintereinander alle Kartenkartons. Damit nichts verrutscht, klebe ich den Karton zusätzlich mit Klebeband auf der Matte fest.


Auch den Kartenkarton schneidet die Messerautomatik perfekt, ohne dass ich selbst irgend eine Einstellung mache. Das ist so bequem!


Ich falte die Karten so, dass unten ein Stückchen der Innenseite heraus schaut.


Und noch eine praktische kleine Maschine aus meinem Maschinenpark:
Die Xyron Creative Station Lite, eine Maschine zum Sticker machen. 
Ich kurble die geschnittenen Filzteile durch und die Maschine macht in 
Null-Komma-Nichts die Rückseiten klebrig. 


Dann nur noch aufkleben und fertig. Der Zeitaufwand für meine über 20 Karten war nicht einmal so groß, weil alles ohne Probleme geklappt hat. Und die Filzteile können wieder abgelöst und anderweitig verwendet werden.


Meine Freunde wissen die Arbeit zu schätzen. 
Es freut mich immer, wenn ich Bilder bekomme, wie meine Karten weiterverwendet werden z. B. in einer Collage oder als Aufnäher. 


Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent!

Angelika




Dezember 24, 2017

Christbaumkugeln mit Vinylfolie verzieren

Wer jetzt alles fertig hat für Weihnachten und die einfarbigen Christbaumkugeln am Baum plötzlich  langweilig findet, der kann diesen jetzt mit kleinen Mustern aus ein paar Vinylfolieresten noch schnell den letzten Glamour verpassen.

Ich habe dafür die Silhouette Cameo genommen, weil die kleinen filigranen Motive damit am besten geschnitten werden.

Und damit ihr nicht noch Muster erstellen müßt, gibt es die Datei hier zum download:
Christbaumkugelmuster zum herunterladen
Die Datei muss nach dem Herunterladen zuerst entzippt werden und kann dann in Silhouette Studio® geöffnet werden.


Für die unten gezeigte Datei brauchst du ca. 30 cm x 10 cm Vinylfolie pro Farbe. Zur Resteverwertung schiebst du einfach die nicht gewünschten Elemente von der Matte herunter und ordnest die Elemente, die du schneiden möchtest neu an.


Schneide die Elemente mit den entsprechenden Einstellungen. Für die winzigen Motive habe ich die besten Erfahrungen mit Oracal 751 Vinylfolie gemacht. Diese ist auch etwas flexibel, sodass sie sich gut den Rundungen der Kugeln anpasst.


Am besten schneidest du die Folie danach mit der Schere in schmale Streifen. Vor dem Entgittern reibe mit der Rakel noch einmal fest über die Folie, damit die kleinen Teile fest auf dem Untergrund haften. Dann ziehe die Vinylfolie mit einem Haken links beginnend straff zur Seite nach rechts ab.


Die Farbe von Christbaumkugeln ist sehr empfindlich. Transferfolie beschädigt diese leicht. Deshalb löse die Motive besser einzeln ab und bringe sie ohne Transferfolie auf die Kugeln auf. Arbeite langsam und sorgfältig, denn du kannst die Motive danach nicht wieder ablösen ohne die Kugeln zu beschädigen.


Kombiniere die Motive nach Herzenslust und sei mutig mit den Farbkombinationen. Viel Spaß beim Christbaum schmücken!


Ich wünsche all meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest. Genießt die freien Tage im Kreis eurer Lieben und rutscht sicher nach 2018!

Bis im nächsten Jahr,

eure Angelika